Unfallversicherung auf Mallorca
Das spanische gesetzliche Versicherungssystem unterscheidet sich gravierend vom Deutschen und bietet grundsätzlich nur eine sehr geringe Versorgung. Damit sind auf der Insel für alle die privaten Versicherungen sehr wichtig. Dies gilt vor allem auch für den Bereich der Unfallversicherung, denn vom Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenversicherung sind bei einigen Versicherern beispielsweise Unfälle mit dem Auto ausgeschlossen. Auch gibt es keine gesetzliche Unfallversicherung, die bei Arbeitsunfällen aufkommt. Daher ist die Unfallversicherung hier eine völlig private Angelegenheit. Hinzu kommt der Personenkreis, der gar nicht durch die spanische Sozialversicherung abgesichert ist, wie bei beispielsweise bei Hausfrauen der Fall ist. Auch der Ernährer der Familie sollte als Alleinverdiener gründlich über die finanziellen Folgen eines Unfalls nachdenken.
Wie in Deutschland auch, gibt es auf Mallorca eine Vielzahl von Versicherungsgesellschaften, die auch die unterschiedlichsten Versicherungspakete im Bereich der Unfallversicherung anbieten. Da hier immer die Voraussetzungen im Einzelfall Berücksichtigung finden müssen, kann keine allgemeingültige Empfehlung gegeben werden, welcher Versicherungsschutz der beste ist. Eine Beratung durch einen Fachmann ist unabdingbar. Es gibt viele deutschsprachige Versicherungsmakler auf der Insel, sodass man auch Sprachbarrieren gut umschiffen kann.
Grundsätzlich gilt es dabei: finanzielle Lücken, die durch die gesetzliche Sozialversicherung nicht abgedeckt sind, zu schließen. Vor allem im Bereich der Invaliditätsleistungen sind auf Mallorca große Defizite gegeben.
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