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Herrliche Bucht auf Cabrera
Herrliche Bucht auf Cabrera
Mallorca365 » Balearen » Cabrera

Cabrera - "Die Ziegeninsel"

Übersetzt bedeutet Cabrera „Ziegeninsel“. Sie ist die kleinste Insel der Balearen und ist eine zeitweise bewohnte Insel. Verwaltungstechnisch gehört die Insel zum mallorquinischen Palma und hat eine maximale Nord-Süd-Ausdehnung von 5,53 Kilometern und eine Ost-West-Ausdehnung von 5,29 Kilometern. Cabera gehört zum Cabrera-Archipel, dass insgesamt aus 18 Inseln besteht. Neben Illa de Cabrera gehören noch die Inseln Estel de Fora, Estel des Coll, Estel de s’Esclata Sang, Estels Xapats), Illa de l’Imperial, Illa des Conills, Illa de ses Bledes, Illa de ses Rates, Illa des Fonoll, L’Esponja, Na Foradada, Na Plana, Na Pobra, Na Redona, s’Illot de na Foradada und s’Illot Pla zum Archipel, der in seiner Gesamtheit ein Nationalpark ist.

Abgesehen von der Garnison und einigen wenigen zivilen Bewohnern ist die Insel praktisch unbewohnt. Begründet ist dies wohl in dem sehr felsigen und verkarsteten Landschaftsbild, dass durch die wilden Ziegen, daher auch der Inselname, entstanden ist. Vor einigen Jahren hat man die Tiere von der Insel entfernt, da die Gefahr zu groß wurde, dass die Ziegen jeglichen Baumwuchs durch ihren gesunden Appetit zunichte machten. Insgesamt ist Cabrera sehr flach, denn die höchste Erhebung ist gerade einmal 172 Meter hoch. Interessant sind aber die Höhlen der Insel, von denen die Cova Blava, die Blaue Grotte, weltweit bekannt ist. Diese 160 Meter lange und 50 Meter breite Höhe befindet sich an der Nordseite der Cala Gandulf und hat aufgrund der Reflektion mit dem Sonnenlicht immer einen tiefblauen Schimmer. Besichtigen kann man die Höhle nur von der Wasserseite aus, weswegen hier sehr viele Ausflugsboote derartige Besichtigungen anbieten. Daneben gibt es noch die Cova des Mastral und die Cova des Amich.

Besuchen kann man diese Insel z.B. von Mallorca aus. Hier fahren viele Ausflugsboote, Golondrinas genannt, nach Cabrera. Die angebotenen Fahrten dauern je nach Abfahrthafen zwischen einer halben und anderthalb Stunden. Möchte man mit einem eignen Boot die Insel besuchen, muss man zunächst eine staatliche Genehmigung einholen, die kostenlos ist. Jedoch ist die Anzahl der Genehmigungen auf 50 pro Tag beschränkt. Ankern darf man hier nicht, damit der Meeresgrund des Naturschutzgebietes nicht beschädigt wird. Private Boote machen an den 50 fest verankerten Moorings (Tonnen) fest. Auf die Insel dürfen nicht nur maximal 50 Schiffe pro Tag, sondern auch der Aufenthalt ist befristet. Im Juli und August darf man eine Nacht bleiben, im Juni und September zwei Nächte und in der übrigen Zeit bis zu sieben Nächten. Hotels gibt es nicht, nur eine kleine Bar im Ort Es Port. Geboten werden hier kleine Snacks und Getränke und es gibt das vermutlich einzige Telefon der Insel.

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